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Als dein starker regionaler Partner bietet Immo Konrad das perfekte persönliche Rundum-Service beim Kauf und Verkauf von Immobilien in Wattens / Tirol.  

Im Folgenden möchten wir insbesondere jenen, welche die Region Wattens noch wenig kennen, eine erste Orientierung mit Infos und Daten bieten. Du erfährst Wissenswertes, auch zu Immobilienpreisen, mit Links zu weiteren Infos und Impressionen.

Marktgemeinde mit geballter Wirtschaftskraft und Vision  

Die Marktgemeine Wattens mit 8.103 Einwohnern (2022) liegt 17 km östlich von Innsbruck im Unterinntal, südlich des Inns. Eingebettet zwischen Bettelwurf-Massiv mit der vorgelagerten Gnadenwald-Terrasse im Norden und den Tuxer Alpen mit dem Wattental im Süden, erstreckt sich das Gemeindegebiet auf 10,87 km2.

Weltweit bekannt wurde Wattens als Wiege der Unternehmensgruppe Swarovski, wobei die gleichnamige Unternehmerfamilie den Ort seit rund 130 Jahren mit prägt. Das schönste Beispiel dafür sind die 1995 eröffneten Swarovski Kristallwelten am Ostende der Ortschaft als eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs.

Neben dem umsatzstärksten Industriebetrieb Tirols, der D. Swarovski KG Wattens, befinden sich im Ort mit Wattens Papier auch die älteste Papierindustrie Österreichs sowie der Konzernsitz der weltweit tätigen SWARCO AG und zahlreiche Handels- und Gewerbebetriebe, wodurch rund 5.500 Menschen in Wattens ihre Arbeit finden.

Um über die wichtige Rolle von Wattens als Arbeitgeber hinaus den Ort attraktiver und zu einer beliebten Destination zu machen, wurde 2016 die Initiative „Vision Wattens“ gestartet. „Menschen sollen nach Wattens kommen um zu lernen, zu forschen, sich zu vergnügen und kulturell zu bereichern“, heißt es in der Kurzinfo. Dabei hat Wattens schon jetzt Besucher:innen und Bewohner:innen viel zu bieten.

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Entwicklung von Wattens zum wichtigen Industrie- und Technologie-Standort

Wattens unterschied sich bis Ende des 19. Jahrhun­derts kaum von benachbarten Orten. Eine starke Bevölkerungsentwicklung setzte ein, als sich Daniel Swarovski aus Böhmen im Jahr 1895 hier niederließ und eine Glasschleiferei errichtete.

Zählte das Dorf 1890 nur 744 Einwohner, erhöhte sich die Bevölkerungszahl von Wattens bis 1910 auf 1.851 um weit mehr als das Doppelte. Auch das Wachstum von 4.364 EW 1951 bis heute ist fast eine Verdoppelung und deutlich höher als im Durchschnitt Tirols, wobei der Zuwachs flächenbedingt an seine Grenzen gelangt.

Die Geschichte der in Wattens ansässigen Industrie reicht weit zurück. So gilt die bereits im Jahr 1559 gegründete Papiermühle als älteste Papiererzeugungsstätte des Landes und zeugt noch heute mitten im Ort als Wattenspapier – hochmodern und nachhaltig auf die Herstellung von Spezialpapier ausgerichtet – von Tradition.

Der wirtschaftliche Aufschwung setzte schließlich mit dem Industriebetrieb der Firma Swarovski ein, der handwerklich und technisch versierte Zuwanderer nach Wattens brachte. Noch heute gilt der Leitbetrieb als Nährboden für Innovation, Entwicklung und Technologie. So beherbergt das Werk 2 nunmehr die Werkstätte Wattens als internationales Gründerzentrum und Co-Working-Space mit top Infrastruktur.

Mit SWARCO hat ein weiteres Paradeunternehmen in Wattens seinen Hauptsitz. Von Manfred Swarovski gegründet, gehört es nicht zum Swarovski-Konzern. Die Firma zählt zu den weltweit führenden Herstellern und Anbietern von Produkten, Systemen, Services und Komplettlösungen für Verkehrssicherheit und -management.

Es liegt in erster Linie an der ansässigen Industrie, dass die Marktgemeinde Wattens eine der finanzstärksten Gemeinden Österreichs ist. Vor allem seit den 1950er Jahren schlug sich dies auch im Sozialwohnbau, Sportstättenbau u. A. nieder.

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Von Wunderkammern bis zum „Himmelreich“ – Kultur in und um Wattens

Der weitaus stärkste Publikumsmagnet als zweitgrößte Touristenattraktion in Österreich sind die Swarovski Kristallwelten. 1995 wurde zum hundertjährigen Firmenjubiläum nach Entwürfen von André Heller ein Hügel am östlichen Ortsrand errichtet, in dessen Innerem ein Universum an Kristallkunst zu bestaunen ist.

Die glitzernden Wunderkammern bergen immer wieder neue Überraschungen und werden von magischen Plätzen sowie einem wunderbaren Garten ergänzt. Zudem laden auch Kulturprogramme wie „Musik im Riesen“ und weitere Angebote wie das „RiesenKinderSpiel“ zum Entdecken dieses außergewöhnlichen Erlebnisparks.   

Als weitere Besonderheit findet sich in Wattens das österreichweit einzige Schreibmaschinenmuseum. 450 voll funktionsfähige Schreibmaschinen bieten interessante Einblicke in die Entwicklung dieses Kulturguts von 1884 bis heute.  

Zur Reise in die Vergangenheit lädt auch das 2018 eröffnete Museum Wattens, das von der Vor- und Frühgeschichte über das Mittelalter bis zur Industriegeschichte die Historie von Wattens und der Nachbargemeinde Volders präsentiert.

In dem Museum sind auch Funde aus der Rätersiedlung Himmelreich ausgestellt. Die einstige Siedlung auf einer vorgelagerten Bergkuppe zwischen Wattens und Volders gehört zu den ergiebigsten Fundstätten aus vorrömischer Zeit in Nordtirol. Vom 4. bis zum 1. Jahrhundert vor Christus bewohnt, wurde sie durch einen Brand vernichtet. Das dort befindliche, jederzeit frei zugängliche Freiluftmuseum gilt als Kraftort und eröffnet einen eindrucksvollen Blick auf Wattens und seine Umgebung.   

Wahrlich märchenhaft wird es für alle kleinen und großen Freunde von fantastischen Erzählungen in Wattens jeden Sommer. Das Kasermandl, die saligen Fräulein und viele weitere Sagengestalten erwachen bei den Tiroler Märchentraumwelten zum Leben und laden unter anderem in den mystischen Wattener Zauberwald.

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Abwechslungsreiche Sport- und Freizeitangebote in der Region

Der Tourismus spielt in Wattens und Umgebung eine untergeordnete Rolle, doch lädt nichtsdestoweniger die facettenreiche Landschaft zum Erkunden und Genießen. Auch die Landwirtschaft findet am breiten Inntalboden und auch auf den seitlichen Hanglagen ausgedehnte Flächen vor und sorgt für erlesene regionale Produkte.

So bieten sich Sportbegeisterten und Naturliebhabern rund um Wattens zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Allein schon das weite Wanderparadies lädt zu schönen Spaziergängen, reizvollem Trecking wie auch herausfordernden Touren. Beispielsweise eröffnet sich auf dem Historischen Rundwanderweg von Volders ein sagenhafter Rundblick über das Inntal auf der Aussichtsplattform Wattens.

Nahe liegt das Wattental mit der Wattener Lizum und dem wunderbaren Zirmweg sowie dem malerischen Mölssee. Ebenso ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende ist das Nachbardorf Wattenberg auf 1.050 m Seehöhe mit herrlicher Aussicht. Auch das romantische Voldertal, das sich von der westlichen Nachbargemeinde Volders nach Süden erstreckt, birgt etliche Schätze wie Schwarzbrunn.      

Gegenüber von Wattens, auf der Nordseite des Inns findet sich Fritzens, oft zum schönsten Blumendorf des Bezirks gewählt, als Ausgangspunkt für Wanderungen am Fuße des Karwendels. Die rund 300 m oberhalb gelegene Landschaftsterrasse von Gnadenwald ist ein beliebtes Erholungsgebiet und weiß auch im Winter beim Langlaufen, Rodeln oder Schneeschuhwandern mit ihrer Idylle zu bezaubern.

Das Karwendel prägt nicht nur das Panorama von Wattens im Norden, sondern lockt auch mit dem größten Naturpark Österreichs, dem Naturpark Karwendel. Als ein Kraftort beeindruckt bereits der imposante Bettelwurf (2.752m) mit all seinen alpinen Reizen. Unzählige davon lassen sich auch auf längeren Touren wie dem Karwendel Höhenweg in der Berglandschaft zwischen Inntal und Bayern finden.

Als nahegelegenes Skigebiet gilt der Glungezer (2.677 m) mit der Glungezer Bahn als Geheimtipp für Familien und Genussskifahrer, wobei hier auch Rodler, Winterwanderer und Skitourengeher bestens aufgehoben sind. Raum für Fantasie und Abenteuerlust bieten zudem der „Kugelwald“ für die Kleinen und Österreichs 1. Sagen-Klettersteig für die Großen. Aussichtsreich ist ebenso der Zirbenweg.  

Noch näher gelegen, verspricht auch der Aktivpark Vögelsberg echte Winterfreude. Die Gelegenheit zum Eislaufen gibt’s direkt in Wattens. Ganzjährig begrüßt die Kletterarena Wattens samt Boulderbereich ihre Besucher, wobei die Sporthalle auch für andere Sportarten wie Jud, den perfekten Rahmen bietet. Tennisanlage und ein Skaterpark und Beachvolleyballplatz laden ebenfalls zu sportlicher Betätigung.  

Ein Highlight ist das Stadion von WSG Swarovski Tirol, spielt doch der hiesige Fußballclub in der höchsten österreichischen Liga. Auch Hobbysportler sind in den dort befindlichen Sportanlagen, darunter jene für Leichtathletik, stets willkommen.

Im Sommer sorgt das Alpenbad Wattens für erfrischendes Freizeitvergnügen, wobei in der Umgebung auch schön gelegene Badeseen wie Weißlahn für Abwechslung garantieren. Nach Weißlahn kommt man auch auf dem Innradweg, der durch ganz Tirol und dabei auch durch Wattens führt.

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Zur Infrastruktur im Bereich Grundversorgung und Verkehr

Für die Kleinsten hat Wattens eine Kinderkirppe, drei Kindergärten sowie für beiderseits berufstätige Eltern auch einen Sommerkindergarten zu bieten. Im Bildungsbereich verfügt Wattens weiters über 3 Volksschulen, die Mittelschule Wattens, die Polytechnische Schule Wattens und eine Musikschule.

Als allgemeinbildende höhere Schulen finden sich in der näheren Umgebung das Öffentliche Gymnasium der Franziskaner in Hall sowie das Private Oberstufenrealgymnasium St. Karl in Volders.

Im rund 9 km entfernten Hall befinden sich zudem die Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Hall, die Tiroler Fachberufsschule für Garten, Raum und Mode, die Tiroler Fachberufsschule für Fotografe, Optik und Hörgeräteakustik mit angeschlossener HTL für Optometrie und das Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe. Außerdem ist im rund 11 km entfernten Absam die Tiroler Fach- und Berufsschule für Tourismus.

Im Gesundheitsbereich verfügt Wattens über fünf Praktische Ärzte, vier der Zahnheilkunde und zwei Apotheken. Auch zwei Altersheime finden sich im Ort. 

Eine gute, rasche Verkehrsanbindung für den Individualverkehr ist durch den Autobahnanschluss Wattens der A12 gegeben. Der Bahnhof Fritzens-Wattens befindet sich auf der nördlichen Innseite und wird ab diesem Jahr komplett modernisiert. Neben der Tiroler S-Bahn und weiterer Regionalzüge bieten sich die Regionalbusse. Zudem hat der Verkehrsverbund Tirol in Wattens das Pilotprojekt eines Öffi-Shuttles namens „RegioFlink“ gestartet.

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Zur Region und zum Immobilienmarkt Wattens – Daten und Fakten

Zum Planungsverband „Wattens und Umgebung“ zählen neben Wattens die westlich davon gelegene Gemeinde Volders (4.547 EW) und die östlich gelegene Gemeinde Kolsass (1.664 EW) sowie am nördlichen, gegenüberliegenden Rand des Inntals die Gemeinden Baumkirchen (1.304 EW) und Fritzens (2.173 EW). Zudem gehören die langen Taleinschnitte an der Südseite dazu, mit den Gemeinden Kolsassberg (833 EW) und Wattenberg (774 EW) als ausgedehnte Streusiedlungen an den Hängen.

Insgesamt sind somit 19.398 Personen in der Region wohnhaft (Stand 2022). Die Anzahl an Gebäuden nahm von 2.128 im Jahr 1971 auf 5.302 im Jahr 2022 fast genau um das Zweieinhalbfache zu (249,2 %), was sowohl den Wert im Bezirk Innsbruck-Land (243,1 %) als auch jenen im Bundesland (228,4 %) übertrifft.

Die Anzahl der Wohnungen stieg im selben Zeitraum von 3.736 im Jahr 1971 auf 10.122 im Jahr 2022, wobei hier die Steigerung (270,9 %) etwas stärker als im Bundesland ist (266,5 %), jedoch geringer als im Bezirk (305,2 %).

In Wattens betrug der Zuwachs an Gebäuden von 1971 (822) bis 2022 (1.825) 222 % sowie an Wohnungen von 1.912 im Jahr 1971 auf 4.354 im Jahr 2022 227,7 % und war somit geringer als in der Region. Dies lässt sich damit erklären, dass hier bereits in den Jahrzehnten zuvor eine stärkere Bautätigkeit einsetzte.

Schon sehr früh wurde Wattens durch den Arbeitgeber Swarovski eine Einpendler-Gemeinde, wobei sich in der Folge viele an diesem Arbeitsort niederließen. Daniel Swarovski II, Enkel des Unternehmensgründers, unterstütze nach dem 2. Weltkrieg die Anlage von Siedlungen mit Einfamilienhäusern und Garten am Ortsrand und in weiteren Gemeinden wie Mils bei Hall. In den 1950er und 1960er Jahren wurde das Siedlungsprogramm mit Reihenhäuser und Mietwohnungen ergänzt, und ab 1980 förderte das Unternehmen den Wohnbau in verdichteter Form. Zwischen 1947 und 2001 unterstützte die Firma Swarovski insgesamt 2 274 Bauwilligen in Wattens, in benachbarten Gemeinden und in übrigen Teilen des mittleren Inntals zur Wohnraumbeschaffung. (Ernst Steinicke: „Raumwirksamkeit der Industrie. Das Beispiel Wattens“, Universität Innsbruck, 2013)

Laut Statistik hat sich die wirtschaftliche Zugehörigkeit der Erwerbstätigen am Arbeitsort in Wattens enorm verändert: Wurden 2011 noch 5.954 Personen der Sparte Gewerbe und Industrie und 1.720 der Sparte Dienstleistungen zugerechnet, drehte sich das Verhältnis bis 2020 um: 1.572 in Gewerbe u. Industrie sowie 5.586 im Bereich Dienstleistungen. Dabei dürften auch Umstrukturierungen bei Swarovski ins Gewicht fallen. Während die Anzahl der Gemeindeeinpendler von 5.963 im Jahr 2011 auf 5.564 im Jahr 2020 gesunken ist, stieg die der Gemeindeauspendler im gleichen Zeitraum von 2.112 auf 2.418.

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